Bevor der Weihnachtsmarkt in Jena am 25. November um 17:30 Uhr von Bürgermeister Christian Gerlitz (SPD) feierlich eröffnet wird, zeigt sich, wie sicher er sein wird. An jeder Ecke wird mindestens ein Polizeifahrzeug stationiert, eine mobile Wache wird es ebenfalls geben. Ob auch dieses Jahr Polizisten wieder mit Maschinenpistolen auf Streife gehen?

An den Zufahrten zu Markt und Eichplatz werden zudem Betonblöcke aus Erfurter Altbeständen aufgestellt. Ob in den nächsten Jahren diese klobigen Blöcke durch elegante Beton-Tannen wie in Essen ersetzt werden, ist noch eine finanzielle Frage. Schließlich verzichtet der Veranstalter, der städtische Eigenbetrieb Jenakultur, erstmal in diesem Jahr auf die Einnahmen von etwa 8.000 Euro für die Benutzung der Markttoilette. Das Ordnungsamt ist angehalten, endlich etwas gegen Wildpinkler oder Leuten, die Stückchen von Brötchen, Thüringer Würsten oder Ähnlichen fallen lassen, zu unternehmen. So sollen Ratten, Tauben oder Spatzen davon abgehalten werden, sich an den Krümeln zu laben.

Und das Beste: Der “Weihnachtsmarkt” endet noch vor Weihnachten. Somit kann während der Weihnachtsfeiertage und zwischen den Jahren nichts Schlimmes in Jenas guter Stube passieren. Damit können die Jenaerinnen und Jenaer und die zahlreichen Touristinnen und Touristen frohe und besinnliche Feiertage ohne den lästigen Konsumzwang genießen.