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Wenn am 27. Oktober wieder “an der Uhr gedreht” wird, gibt es ein großes Problem in vielen europäischen Städten und Gemeinden. Die öffentlich aufgestellten und einsehbaren Sonnenuhren müssen von der “Sommerzeit” (MESZ) zurück auf die Normalzeit (MEZ) gestellt werden.

Weil 84 Prozent der Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union für die Abschaffung der Umstellung von Normal- auf Sommerzeit und umgekehrt gefordert haben, sollte bereits 2019 das letzte Mal die “Sommerzeit” gelten. Das Chaos bei der Umstellung der Uhrzeiten sollte vermieden werden, doch die Europäische Union setzte eine solche Vorschrift jedoch aus. Nun stehen viele Kommunen vor dem Problem, dass bei den Sonnenuhren bereits “Fakten” geschaffen wurden. Die Zeiger wurden auf “Sommerzeit” eingestellt.

Diese “Panne” ist den Verantwortlichen sehr peinlich, doch sie starten mit einer Idee: Warum sollten nicht Saison-Arbeiter für die saisonale Arbeit an Sonnenuhren beschäftigt werden?! Die Behörden haben daher eine Jobinitiative gestartet, die Saisonarbeiter für einige Zeit beschäftigen soll. Gesucht werden “Uhrmenschen”, möglichst ohne Höhenangst, die in der kommenden Woche die rund 10.000 Sonnenuhren in Deutschland per Hand umstellen sollen.

“Hier verdienen die Arbeitskräfte tatsächlich einen Stundenlohn.”, freut sich ein nicht namentlich genannt werden wollender Beamter aus Thüringen. Haben Sie ein Interesse an dieser wichtigen, öffentlichen Tätigkeit? Ihre Agenturen für Arbeit oder zuständige Jobcenter helfen Ihnen gerne weiter.

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