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Ein Betrunkener ballert mit einer Pistole in einer beschaulichen Thüringer Kleinstadt nachts herum. Man könnte das als Lokalkolorit bezeichnen: Andere Betrunkene urinieren in der Öffentlichkeit gegen Mauern und Wände, um ihr Revier zu markieren.

Aber, in der Kleinstadt Weimar macht man das nicht, weil es sich um eine ehemalige Kulturstadt handelt, die ihre Touristen in einem Kulturbahnhof willkommen heißt. Da “Messer-Ali” gerade nicht greifbar war, hat es sich ein Weimarer Lokalpolitiker zur Aufgabe gemacht, dass die Polizei nicht nur über die überbordende Ausländerkriminalität berichtet, sondern auch über kriminelle Weimeraner, die im Stadtrat sitzen. O-Ton aus der Fraktion: “Alles Verbrecher!”

Der betrunkene Ballermann konnte laut Medienberichten erst nach dem Anlegen von Handschellen etwas gebändigt werden, er randalierte, bedrohte und beleidigte die Beamten, um eines sicher zu stellen: Ab sofort werden in den Polizeiberichten die Angehörigen politischer Minderheiten wie die AfD immer genannt. Dieses wird auch in der Kriminalstatistik erfasst – neben der sexuellen Orientierung. Denn: Die Angehörigkeit in einem Kommunalparlament und das Parteibuch sind entscheidend dafür, wie kriminell sich jemand* verhält.

 

Achtung. Satire!

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